Zusatz

Challenge

Jedes Teammitglied musste einen Audioloop modular in drei Gestaltungsstadien visualisieren. Die drei Phasen sollen aufeinander aufbauen und im Hinblick auf die Kompositionsprinzipien Rhythmik in der Fläche und Rhythmik in der Zeit gestaltet werden. Zu Beginn durften nur einfache Rechtecke in einer schwarz-weiß Szene inszeniert werden. Durch jede weitere Phase kamen weitere Freiheiten dazu. Die Audio „011101 [digitized_and_well_done]“ wurde von Michael Fakesch zur Verfügung gestellt.

David Kaipf

In der Vorlesung wurde sehr ausführlich, wenn nicht fast schon zu eindringlich über das Kompositionsprinzip Rhythmik gesprochen. Zwar, wusste ich so wie ich es erkennen konnte, jedoch tat ich mir anfangs sehr schwer, es anzuwenden.

Auch mit der Aufgabenstellung musste ich hadern, da ich nicht wusste, wie ich das Projekt angehen sollte. Dies erklärte sich dann jedoch in der Folgevorlesung.

Für den Workshop habe ich mir den Loop2 ausgesucht. Ähnlich wie beim vorherigen Workshop habe ich diesen einige Male angehört und mir ein paar Skizzen dazu gemacht.

Phase 1

Mit Abstand der schwierigste Teil des Workshops, da man hier seine Grundbausteine „aus dem nichts“ für die weiteren Phasen erstellen musste. Außerdem sollten diese so einfach wie möglich gehalten werden.

Phase 2

Nachdem die erste Phase endlich geschafft war, konnte der Spaß sozusagen losgehen. Ich begann die Kompositionen miteinander zu mischen, duplizieren, drehen, skalieren, sowie sie zu überlagern.

Dies ging mir sehr leicht von der Hand, was unteranderem auch daran lag, dass die Visualisierungen so modular gestaltet waren das man sie einfach verrückt mischen konnte.

Phase 3

Final Round. Zu den Rechtecken durfte nun auch ein weiteres Symbol, sowie eine Farbe eingebaut werden. Wir haben uns im Team, im Hinblick auf die Kür, für die Farbe Rot und ein abstraktes Schriftzeichen entschieden.

Zunächst habe ich dann ein paar Unterkompositionen (ähnlich Phase 1) für das Schriftzeichen entworfen. Daraufhin folgte ein vergleichbares Verfahren wie in Phase 2, mit dem Unterschied, dass die Kompositionen unterschiedlich eingefärbt wurden.

Resümee

Dies war mit Abstand, trotz Startschwierigkeiten, der Workshop, welcher mir am meisten Spaß bereitet hat. Wie schon unter Icon in Time assoziativ erwähnt, fallen mir Animationen zur Musik sehr leicht und ich sehe darin absolut meine Stärke.

Deshalb auch kein Wunder, dass ich mein Team dazu gedrängt habe, mir deren Kompositionen für die Kür zu geben. Darüber hinaus habe ich gemerkt, wie sehr eine geordnete After Effects Datei den Workflow fördern kann.

Kür

Für die Erstellung der Kür haben wir ein Treffen vereinbart. Dabei haben wir unsere gesamten Clips (inklusive unabgegebener) gesichtet und diese analysiert.

Wir haben uns entschieden die Videos in aufbauender Reihenfolge zu sortieren. Am Anfang sind die Bestandteile noch zurückhaltend und geordnet. Im Laufe der Zeit werden die Kompositionen dann immer unübersichtlicher, um der Entwicklung des Songs gerecht zu werden.

Bei dem Treffen sind wir bis zur Hälfte gekommen. Von dort an hatte sich Dave zum Ziel gesetzt den zweiten Teil zusammen zu schneiden.